Ölpreise noch weiter unter Druck?

Die Turbulenzen am Ölmarkt halten an. In dieser Woche war der Mai-Kontrakt für WTI erstmals in den negativen Bereich gerutscht. Andreas Likpow von Comdirect hatte bereits vor mehreren Wochen auf diese Möglichkeit hingewiesen. Der Marktstratege glaubt, dass der Druck auf die Sorte WTI noch einige Zeit andauern könnte. Auch die Nordseesorte Brent könnte seiner Meinung nach weiter abrutschen. Allerdings sieht Lipkow hier ein günstigeres Umfeld als bei WTI. Von einem günstigen Umfeld ist der DAX ein ordentliches Stück entfernt. Der deutsche Leitindex muss weiter die Corona-Krise verarbeiten. Dazu rollt die Bilanzsaison an. Lipkow rechnet damit, dass es weitere Rücksetzer für den DAX geben könnte. Außerdem geht es im folgenden Interview um diverse Unternehmensbilanzen (SAP, Netflix, IBM, Coca-Cola, Snap) sowie um den Corona-Hoffnungsträger Gilead Sciences.

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben